Spätestens mit dem Ende des Omega schien die Zeit der grossen Opel-Modelle vorbei. Doch die Rüsselsheimer bauen bald wieder oben an.

Opel erhält ein neues Flaggschiff.

In Rüsselsheim soll noch vor Ende des Jahrzehnts ein SUV-Modell vom Band rollen, wie die Vorstandsvorsitzende von General Motors, Mary Barra, nun erklärt hat. Zu diesem Zweck sollen 245 Millionen Euro in das Opel-Stammwerk investiert werden.

Bei dem angekündigten Modell dürfte es sich um den Crossover handeln, der seit geraumer Zeit als „Monza“ durch die Branche geistert. Den traditionellen Coupé-Namen hat das Modell auch deshalb verpasst bekommen, weil es sich optisch an Elementen der gleichnamigen IAA-Studie von 2013 orientiert. Die Motoren könnte sich das SUV mit dem Mittelklassemodell Insignia teilen, für Antriebstechnik käme auch eine Heckantriebsplattform mit Allradoption aus einem US-Modell des Konzerns in Frage.

Der Monza könnte zum einen die Prestige-Lücke füllen, die seit dem Aus von Omega und Signum oberhalb der Mittelklasse-Palette klafft. Zudem würde er voraussichtlich das Mittelklasse-SUV Antara ersetzen. Die Markteinführung könnte 2019 erfolgen.

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