Ferrari schickt sein 4×4 Pferdchen auf die Piste in Saalfelden in Österreich

Unter Normalbedingungen ist der Ferrari GTC4Lusso kaum aus der Ruhe zu bringen und auch der Fahrer bekommt nur selten feuchte Hände. Die Souveränität des GTC4 ist auf Eis und Schnee für eine Südländer sehr beeindruckend. Für diese maximale Stabilität und Präzision sorgt bei dem V12-Boliden die dynamische Allradlenkung und der Allradantrieb 4RM.

Ein kleiner Wermutstropfen: sobald das Siebengang-Doppelkupplungs-Getriebe im Heck in den fünften Gang schaltet, quittiert der Allrad den Dienst. Bei 335 km/h Höchstgeschwindigkeit dürfte das dann allerdings erst nahe der 200er Grenze sein.

Für den Vortrieb im aktuell einzigen Allrad-Ferrari sorgt ein monströser 6,3 Liter grosser Zwölfzylinder mit 690 PS. Dreht man am berühmten Manettino auf dem Lenkrad und senkt den rechten Fuss einen Hauch tiefer, wird der Ferrari zur italienischen Furie. Der Drehzahlmesser schnellt von jetzt auf gleich auf über 8’000 Touren und mit fast explosiver Kraft schleudert der Zwölfzylinder den roten Renner dem Horizont entgegen.

 

image_pdfPRINT