Extreme E: Offroad-Racer retten die Welt 
Extreme E

 

Extreme E heisst das spektakulärste Offroad-Rennen, das der Planet je gesehen hat. Das Konzept der neuen Elektro-Rennserie liest sich wie der Plot aus einem Agenten-Film. Die Mission: Die Welt retten – überall dort, wo sie am bedrohtesten ist.

Mit der Elektro-Offroad-Rennserie Extreme E bis ans Ende der Welt

Ziel der Elektro-Offroad-Rennserie Extreme E ist es, vor beeindruckenden Kulissen die sichtbaren Folgen des Klimawandels zu veranschaulichen. Rennorte sind demnach die Arktis (schmelzende Eiskappen), der Himalaya (schwindende Gletscher), die Sahara (Wüstenbildung..; ja ok, ist schon eine Wüste, aber die wird immer noch grösser), der Amazonas-Regenwald (Abholzung) und eine Insel im Indischen Ozean (Plastikmüll und steigende Meeresspiegel).

Extreme E Schiff St. Helena

Zu den entlegensten Orten der Welt kommen die 12 Teams mit einem umgebauten, klimaneutralen Mega-Frachter.

Schwimmendes Fahrerlager

Das ehemalige Königliche Postschiff  “St. Helena” dient dabei als schwimmendes Fahrerlager. Das knapp 7’000 Tonnen schwere Schiff wird in einer umfassenden Revision und mit “Green-Emission”-Technologien modernisiert. Bis zu sieben Knoten soll der Frachter mit Hilfe eines gigantischen Windsegels erreichen können. An Bord des klimaneutralen Schiffes werden sich künftig die Kommandozentralen der Teams, die Schlafzimmer der Fahrer und das Paddock befinden.

Extreme E: Total abgefahren

Die verrückte Idee des Formel E Chef Alejandro Agag wird immer mehr Realität. Zahlreiche prominente Rennfahrer wie Sebastien Ogier, Lucas di Grassi und Timo Scheider unterstützen die Extreme E. Buchstäblich an Board sind bereits bekannte Formel E-Teams wie Venturi, ABT oder HWA.

Extreme E ABT

Start der “Extreme E” wird schon im Jahr 2021 sein. Wie schon in der Formel E werden alle Teams und Fahrer mit demselben Auto unterwegs sein. In den Geländefahrzeugen sollen jeweils zwei Elektromotoren zum Einsatz kommen, mit der doppelten Leistung eines Formel E-Racers, die finale Maximalleistung soll zwischen 400 und 500 kW (544 bis 680 PS) liegen. Das Basis-Fahrzeug, das Spark Racing Technology entwickelt hat, wurde am Goodwood Festival dem Publikum präsentiert – nun finden weitere umfangreiche Tests statt.