Elspeth Beard ist ausgesprochen abenteuerlustig und mutig. Die Memoiren von ihrer Weltreise mit dem Motorrad bieten dem Leser offene, emotionale Einblicke in ihr Abenteuer. Angefangen bei ihrer Hintergrundgeschichte bis hin zur Verschiffung des Bikes erläutert sie, wie sie sich entschied, ihr Zuhause und ihr Leben hinter sich zu lassen, und wie sich dies auf die Menschen um sie herum auswirkte.

Viele Reiseberichte gehen sehr ausführlich auf die Reise selbst ein, während Elspeth bei jedem Ereignis unterwegs in ihre Gedanken eintaucht. Es ist diese Liebe zum Detail, die den Leser direkt ins Jahr 1982, hinter den Lenker einer 1974er BMW R60/6 bringt, um die Widrigkeiten, Strapazen und Freuden des Reisens miterleben. Ein Motto zieht sich durch das Buch: Gib nicht auf. Trotz Höhen und Tiefen ist es das wert.

Nach ihrer Rückkehr hat sie sich verändert und ist gewachsen, aber zuhause ist alles unverändert – im Gegenteil, niemand scheint sich für ihre bemerkenswerte Reise zu interessieren. Elspeth kehrt in den Fluss des normalen Lebens zurück und parkt ihre Erinnerungsstücke und Geschichten zweieinhalb Jahrzehnte lang in einem Karton, wo sie geduldig warteten, bis die Welt bereit ist, ihre Geschichte zu hören.

Lone Rider: The First British Woman to Motorcycle Around the World von Elspeth Beard, besprochen von Sarah Ramm, ISBN 978-1937747985

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